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"Was Worte nicht tragen konnten"

 

Kunst war für mich nie nur Gestaltung.

 

Sie wurde zu einer Sprache für das, was sich nicht erklären, ordnen oder aussprechen ließ.

Manche Erfahrungen sind zu vielschichtig für Worte. Manche Gedanken zu laut, manche Gefühle zu tief verborgen. In solchen Momenten begann für mich der künstlerische Ausdruck – in Farbe, Linie, Material und Form.

Jede Werkgruppe erzählt auf ihre eigene Weise von inneren Bewegungen, Veränderungen, Brüchen, Hoffnungen und dem Versuch, dem Unsichtbaren Gestalt zu geben. Die Arbeiten unterscheiden sich in Technik und Erscheinung, doch sie entspringen derselben Quelle: dem Bedürfnis, sichtbar zu machen, was keinen anderen Ausdruck fand.

Die Neonwerke, Pouringbilder, Bleistiftzeichnungen und Skulpturen sind unterschiedliche Sprachen derselben Suche. Sie laden dazu ein, nicht nur zu betrachten, sondern zu fühlen, zu erinnern und eigene Bedeutungen zu entdecken.

Denn manchmal kann Kunst tragen, was Worte nicht tragen konnten.

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